In einer Kooperation zwischen der Graepel AG Löningen und der Firma Imbusch, Löningen wurden 16 Bänke für die Grundschule gefertigt.

Gesellschaft im Wandel bedeutet auch Kindheit im Wandel. Die veränderten Bedürfnisse ihrer Schüler im Blick, haben die Lehrer und Pädagogen der Gelbrinkschule in den vergangenen Monaten ihr Erziehungs- und Methodenkonzept überarbeitet und teilweise neu entwickelt.
Mit Beginn des neuen Schuljahres können die Kinder der Gelbrinkschule in vier Klassen wieder ganz klassisch „die Schulbank drücken“ und liegen damit ganz im Trend. Moderne Unterrichtsmethoden sehen neben dem klassischen Frontalunterricht auch abwechslungsreiche Lernformen, bewegten Unterricht und Individualisierung vor. Das erfordert unter anderem eine neue räumliche Gestaltung des Klassenraums. Gruppentische für gemeinsames Lernen sowie ruhige Arbeitsplätze an Einzeltischen werden genauso benötigt, wie ein Versammlungsplatz für Gespräche im Plenum. Bänke, die variabel aufgestellt werden können, ermöglichen nicht nur einen schnellen und unkomplizierten Wechsel der Sozialform, sondern auch vertrauensvolle Gespräche, die das Klassenklima und den Teamgeist fördern.

Es entstand die Idee einer Kooperation mit den Firmen Graepel und Imbusch. Die Senioren der Rentnerwerkstatt, die sich im Winter wöchentlich und im Sommer 14tägig an ihrer alten Wirkungsstätte einfinden, produzierten zunächst 16 Bänke und verarbeiteten Holz, das von Peter Imbusch zur Verfügung gestellt wurde. Über die Unterstützung der Löninger Firmen freuen sich dabei nicht nur die Lehrer, sondern vor allem auch die Kinder.

Die beiden Sponsoren, Peter Imbusch und Carlo Graepel überzeugten sich bei einem Unterrichtsbesuch in der Klasse 2d von dem Erfolg ihres Engagements und drückten bei der Gelegenheit gleich noch einmal selbst die Schulbänke. Spontan sprachen sie sich dafür aus, mit den erfolgreichen Prototypen in Serie zu gehen, sodass schon bald weitere Klassen in neu gestalteten Klassenräumen lernen können.

Foto: v.r.

Peter Imbusch, Heinz Böckmann, Dieter Behnen, Carlo Graepel, August Ahrens, Sonja Siemer sowie die Klasse 2d